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Home2018-07-25T14:54:05+00:00

Willkommen.

Der Mobilitätspakt für die Region Regensburg.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, für wirtschaftlichen Erfolg, Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung. Sie hat direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. In der Region Regensburg ist die Verkehrsinfrastruktur an oder teilweise über der Belastungsgrenze. In der Vergangenheit wurden bereits Fortschritte erzielt. Wichtige Schlüsselmaßnahmen konnten aber noch nicht realisiert werden. Für den Erfolg sind gemeinsame Kraftanstrengungen notwendig.

Mit diesem Regionalforum wollen wir die Kräfte der Region bündeln. In einem „Mobilitätspakt für die Region Regensburg“ werden wir gemeinsam einen Impuls für eine regionale und zukunftsgerichtete Verkehrspolitik geben.

Peter Aumer,
Mitglied des Deutschen Bundestages

Gertrud Maltz-Schwarzfischer
Bürgermeisterin der Stadt Regensburg

Tanja Schweiger
Landrätin des Landkreises Regensburg

Zum Mobilitätspakt

Der Mobilitätspakt.

Die Vereinbarung im Wortlaut.

Die Mobilität von Menschen und Gütern spielt bei der Entwicklung von Regionen eine wichtige Rolle. Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, für wirtschaftlichen Erfolg, Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung. Sie hat damit einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

Aufgabe aller Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft im Raum Regensburg muss es sein, die Voraussetzungen für eine an den aktuellen und zukünftigen Anforderungen orientierte Verkehrsinfrastruktur zu schaffen. Die Ziele der Nachhaltigkeit im Hinblick auf Umwelt und Klima müssen hierbei Berücksichtigung finden.

Die Verkehrsinfrastruktur im Raum Regensburg stößt teilweise an die Belastungsgrenze, teilweise ist diese bereits überschritten. Sie ist limitierender Faktor für Wachstum und Entwicklung sowie Hemmnis für notwendige Innovationen. In der Vergangenheit wurden bei wichtigen Verkehrsmaßnahmen im Zusammenwirken von Stadt, Landkreis, Freistaat und Bund (Lenkungsgruppe/Koordinierungsrunde Verkehrsentwicklung Großraum Regensburg) Fortschritte erzielt. Einige wichtige Schlüsselmaßnahmen konnten aber bisher nicht realisiert werden. Dabei sind gemeinsam forcierte Kraftanstrengungen, die politisch getragen werden müssen, notwendig. Nur so kann die Erreichbarkeit, insbesondere aus dem Norden und Westen, sichergestellt werden.

Mit diesem Mobilitätspakt für die Region Regensburg soll die Behebung dieser Defizite angegangen werden. Ziel ist es, die Region Regensburg bei der Lösung der aktuellen Probleme in der Verkehrsinfrastruktur voranzubringen und gleichzeitig für die künftigen Herausforderungen fit zu machen. Die Unterzeichner dieses Mobilitätspaktes ziehen aus den beschriebenen Erkenntnissen folgende Konsequenzen:

  1. Die Modernisierung und der bedarfsgerechte Ausbau der Infrastruktur im Raum Regensburg sind für die gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Ostbayerns von besonderer Bedeutung. Ihnen wird daher eine übergreifende regionalpolitische Tragweite eingeräumt.
  2. Zur Bewältigung der Herausforderungen gilt es, auch die Potenziale der Digitalisierung und der umfassenden Vernetzung der Verkehrssteuerung, der Verkehrsträger sowie der Verkehrsmittel zu nutzen.
  3. Um Akzeptanz für Verkehrsprojekte zu schaffen, sollen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planungen einbezogen werden. Ziel muss es sein, unter Abwägung von Kosten und Nutzen für Verkehrsprojekte gemeinsam für mehr Verständnis und Akzeptanz bei der Entwicklung der Mobilitätsangebote zu sorgen.
  4. Der Freistaat Bayern, die Stadt Regensburg und der Landkreis Regensburg beteiligen sich im Rahmen der bestehenden „Koordinierungsrunde Verkehrsentwicklung Großraum Regensburg“ an der Fortschreibung und gegebenenfalls an der Erweiterung der „Verkehrsuntersuchung Großraum Regensburg“. Daraus soll mit Unterstützung von Stadt und Landkreis sowie des Freistaats Bayern ein Verkehrskonzept für die gesamte Region abgeleitet werden. Darin sollen neben dem motorisierten Individualverkehr insbesondere auch der öffentliche Personennahverkehr auf Straße und Schiene sowie der Radverkehr eingebettet sein. Bereits bestehende oder geplante Gutachten, sowie der Masterplan, der im Rahmen der Luftreinhaltung erstellt wird, werden berücksichtigt.
  5. Die Initiatoren des Mobilitätspaktes laden, unter Beteiligung des Freistaates Bayern, in regelmäßigen Abständen zu weiteren Treffen ein. Dabei werden die fortlaufende Arbeit der „Koordinierungsrunde Verkehrsentwicklung im Großraum Regensburg“ diskutiert und Vorschläge für die weitere Vorgehensweise formuliert.
Lassen Sie uns reden

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„Mobilitätspakt für die Region Regensburg“
c/o Büro Peter Aumer, MdB
Ziegetsdorfer Str. 109, 93051 Regensburg
Telefon: 0941/29864-22

Email: info[@]mobilitaetspakt.de